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Nicht nur mit Hammer und Pinsel

06. Juni 2019

Auf eine äußerst betriebsame 72-Stunden-Aktion im Dekanat Ludwigshafen schaut derzeit mit Freude der lokale achtköpfige Koordinierungskreis des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zurück. Insgesamt waren im Vorfeld der Aktion neun soziale Projekte „einzufädeln“, denn wie immer galt bei dieser Veranstaltung, die nur alle fünf Jahre durchgeführt wird, das Motto „Die sich beteiligenden Jugendgruppen sollen nicht wissen, was inhaltlich auf sie zukommt“. Dabei standen bei der erneuten Auflage der bundesweiten 72-Stunden-Aktion im Bereich Ludwigshafen zumeist Bau- und Renovierungsprojekte auf dem Programm. Vier der Aktionsgruppen verschönerten jeweils das Außengelände einer Kindertagesstätte. Die „Jungen Aktiven Oppau“ sowie die „Maudacher Dorfjugend“ hatten jeweils ein Heimspiel und brachten den Außenbereich der Katholischen Kindergärten St. Michael beziehungsweise St. Martin II gewaltig auf Vordermann. Einem richtigen Auswärtsspiel sah sich die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg Bobenheim-Roxheim gegenüber. Ihr Zielort war das Außengelände und der Mehrzweckraum der Integrativen Kindertagesstätte Oggersheim. Lediglich den Stadtteil wechseln musste dagegen die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg Friesenheim-St. Josef. In Mundenheim schulterten sie ein Doppelprojekt: Während sich die eine Hälfte der jungen Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Außengelände der Katholischen Kita St. Sebastian II tummelte, um Spielgeräte und Sitzgelegenheiten zu bauen, betätigte sich die andere Teilgruppe im Ortszentrum und bemalte dort Schalkästen. Zwei Aktionsgruppen waren zu Gast in Jugendzentren. „Herz Jesu & Friends“ aus Ludwigshafen-Mitte wurde in Friesenheim vorstellig, um in der Kinder- und Jugendfreizeitstätte Ludwig-Frank-Haus eine ganz besondere Herausforderung zu meistern: Ein Gerüst war zu stellen, damit drei der vier Außenwände komplett gestrichen werden konnten. Das im Volksmund unter dem Namen „Blaues Haus“ bekannte Jugendzentrum macht nunmehr seinem Titel auf weite Sicht hin alle Ehre. Streicharbeiten – allerdings durchweg in schlichtem Weiß – beschäftigten die Ehrenamtlichen der Junge Kirche Niederfeld. Durch ihr Engagement erstrahlt die Ludwigshafener Tafel nunmehr in neuem Glanz. Auf Paletten-Möbel spezialisiert hatte sich drei Tage lang die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg Oggersheim-Christ König. Ihr Einsatz kam der Evangelischen Jugendfreizeitstätte Gartenstadt zugute. Eine weitere ökumenische Note erhielt die 72-Stunden-Aktion in Ludwigshafen durch die Mitwirkung einer evangelischen Schülergruppe. Unter dem Motto „Weltweite Solidarität beginnt im Kleinen“ ließen die Freiwilligen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums unter Anleitung ihres Religionslehrers eine Partnerschaft mit einer Schule in Ruanda wiederaufleben. Ökologisches ereignete auf dem Vereinsgelände der Interessengemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde Ludwigshafen. „Die Albertiner“, eine Kooperation aus der Pfingstweide – bestehend aus dem dortigen katholischen Pfadfinderstamm und der Kolpingjugend –, legten sich mächtig ins Zeug, um die Gartenanlage des Vereins im großen Stil zu entwildern. Die 72-Stunden-Aktion fand insgesamt zum vierten Mal im Bistum Speyer statt. Bundesweit waren 160.000 Mitwirkende in 3.400 Gruppen dabei. Soziale Projekte wurden darüber hinaus im Ausland gestemmt: 45 internationale Gruppen trugen die 72-Stunden-Aktion 2019 zwischen dem 23. und 26. Mai hinaus in die Welt.